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Chilli Milli.

Wir bekommen jede Woche eine Abo-Gemüsekiste mit saisonalem Biogemüse. Jetzt ist der Herbst da und wir haben momentan meistens vor allem Karotten und Kohl in der Kiste. Mit einem großen Teil des Kohls machen wir Kimchi, um ihn haltbar zu machen (und weil wir Kimchi einfach lieben), aber es bleibt immer noch sehr viel übrig. Was also mit dem Rest machen? Natürlich indisch kochen, denn auch Kohl ist sehr üblich in indischen Gerichten.

Chilli Milli mit Reis

Chilli Milli ist ein Kohlgericht und wie der Name schon vermuten lässt, durch die Verwendung von viel Chili ziemlich scharf. Perfekt für den Herbst, denn das heiße scharfe Gravy wärmt einen regelrecht von Innen auf.

Chilli Milli

  • Portionen: 5 (8 im Thali)
  • Schwierigkeit: mittel
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Herbstliches Gemüse in einem würzig-scharfen Gravy auf Tomaten-Cashewbasis, das einen bei nasskaltem Wetter regelrecht von innen aufwärmt. Als Proteinbestandteil kann entweder Paneer oder (für die vegan Variante) Tofustücke hinzugegeben werden.

Das Gericht ist durch die Cashewpaste bereits sämig, kann aber durch 3 EL Schlagsahne noch richtig cremig gerührt werden.

Zutaten

  • 80g Cashewkerne
  • ein halber Spitzkohl (oder 300g beliebigen Kohl)
  • 250g Karotten
  • 1 grüne Paprika
  • 100g Erbsen (gefroren oder frisch)
  • 250g Zwiebeln
  • 450g Tomaten
  • 3qcm Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 6 EL Öl
  • 1 Tej Patta (indisches Lorbeerblatt)
  • 4 grüne Kardamomkapseln
  • 1 schwarze Kardamomkapsel
  • 5 Nelken
  • 5cm Zimtrinde
  • 2 Stränge Macisblüte
  • 1 TL Kurkumapulver
  • Chilipulver
  • 2 TL Koriandersamen, in einem Mörser gemahlen
  • 5 grüne Chilis (scharf) oder 10 grüne Chilis (mild)
  • 2 TL getrockneter Bockshornklee/Kasuri Methi (optional)
  • 1 TL Garam Masala
  • Frischer Koriander
  • 1/2 TL Zucker
  • Salz
  • Optional: 200g Paneer oder Tofu, gewürfelt

Anweisungen


1. Weiche die Cashewkerne in heißem Wasser mind. 30 Minuten ein
2. Bereite das Gemüse vor, indem du den Kohl in dünne Streifen schneidest, die Karotten würfelst, die Paprika in Streifen oder Stücke schneidest, die Zwiebeln und Tomaten grob würfelst und die Chilis in Ringe schneidest
3. Reibe den Ingwer und den Knoblauch fein
4. Erhitze 3 von 6 EL Öl in einem Topf oder einer Wokpfanne und gib die ganzen Gewürze dazu
5. Nach einigen Minuten haben die Gewürze Aroma an das Öl abgegeben und du kannst die Hitze etwas reduzieren, die Zwiebeln dazu geben und anbraten
6. Wenn die Zwiebeln durchsichtig sind, füge den gesamten Knoblauch, die Hälfte des Ingwers und die Hälfte der Chilis hinzu und brate alles mit an
7. Gib nun die eingeweichten Cashewkerne und die Tomatenwürfel dazu, lass alles 10 Minuten simmern
8. Püriere anschließend alles fein und stelle das Püree beiseite
9. Erhitze die restlichen 3 EL Öl in einem Topf und brate dann darin den restlichen Ingwer und die restlichen Chiliringe an
10. Gib nach etwa einer Minute den Kohl, die Karotten, die Paprika und die Erbsen dazu und brate das Gemüse einige Minuten an, bis der Kohl etwas zusammen gefallen ist
12. Streue dann das Koriandersamenpulver, etwas Chilipulver (je nach Schärfe) und das Kurkuma darüber und vermische es mit dem Gemüse
13. Gib dann die Tomaten-Cashewpaste, den Bockshornklee und das Garam Masala dazu, vermische alles, schmecke mit etwas Zucker und Salz ab und koche es 10 Minuten oder bis das Gemüse gar ist
14. Hacke währenddessen frischen Koriander und gebe ihn (mitsamt den Paneer- oder Tofuwürfeln) kurz vor dem Servieren zum Chilli Milli.

Nährwertangaben

Für Informationen zu Nährwerten und Kalorien dieses Rezeptes folge dem Link zum FDDB Extender-Rezept

Gewürze für Chilli Milli
Die Gewürze für das Chilli Milli
Chilli Milli Pinterest Image

4 Antworten auf „Chilli Milli.“

Das Gericht werde ich mir für die nächsten Wochen mal vornehmen. 😋

Wie pürierst du denn die Cashewkerne und Tomatenwürfel in der Pfanne ohne eine riesen Sauerei zu machen?

Ps: in der Einleitung fehlt ein „n“
>Perfekt für den Herbst, den+n+ das heiße scharfe Gravy wärmt einen regelrecht von Innen auf.

Das kann ich dir wärmstens empfehlen!
Am besten benutzt du einen hohen Topf oder eine hohe Pfanne, wenn du hast. Dann spritzt es beim Pürieren nicht raus. Ich habe eine Wok-Pfanne genommen. Du kannst sonst das Gravy auch vorher in ein bessere Gefäß zum Pürieren umfüllen.
Danke für den Hinweis zum Tippfehler, den, werde ich mir gleich vornehmen.

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