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Hyderabadi Baingan Masala.

Wir hatten neulich mehrere Auberginen in der Abo-Gemüsekiste und deshalb musste ein indisches Rezept her, denn in Indien ist die Aubergine (Hindi: Baingan oder Brinjal) ein ganz verbreitetes Gemüse. Neben dem Auberginencurry gab es auch ein Pilzcurry und damit beides nicht zu ähnlich schmeckt, habe ich unterschiedliche Zubereitungsstile für beide Gerichte gewählt. Das Auberginencurry habe ich, inspiriert durch Dassana Amit, nach Hyderabadi Art gekocht, also mit Sesam, Kokosnussfleisch und Erdnüssen. Du ahnst es vielleicht schon – die Verwendung von Kokosnuss und Erdnüssen lässt auf ein südindisches Gericht schließen. Und genau das ist es, denn Hyderabad zählt zu Südindien, obwohl es irgendwie fast mittendrin liegt.

Baingan Masala auf Teller

Baingan Masala

  • Portionen: 4 (im Thali 6)
  • Schwierigkeit: einfach
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Dieses Auberginencurry wird nach Hyderabadi Art mit einem Gravy aus Erdnüssen, Sesam und getrockneter Kokosnuss gekocht und mit den typischen indischen Gewürzen abgeschmeckt.

Das Gravy kann entweder „grob“ oder sämig zubereitet werden. Das Rezept, beziehet sich auf die sämige Variante. Wer das Gravy lieber grob mag, der mahlt die Samen nach dem Rösten ohne Zwiebeln und Tomaten zu einer Paste und gibt diese dann zu dem angebratenen Gemüse dazu.

Zutaten

  • 400-450g Aubergine
  • 45g Sesam
  • 70g Erdnüsse
  • 65g Kokosflocken
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 150g Zwiebeln
  • 150-200g Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 grüne Chili
  • 1 TL Kurkumapulver
  • Chilipulver
  • 3-4 TL Garam Masala
  • Wasser
  • Öl
  • 2 händevoll Koriander

Anweisungen


1. Schneide die Aubergine in mundgerechte Würfel und lasse sie in einer Schüssel in Salzwasser 20-30 Minuten ziehen
2. Würfle die Zwiebeln und die Tomaten, reibe oder hacke den Ingwer und den Knoblauch ganz fein und schneide die Chili in Ringe
3. Röste in einer Pfanne zunächst die Koriander- und Kreuzkümmelsamen mitsamt den Erdnüssen an. Sobald die Erdnüsse angebräunt sind, gib die Sesamsamen und Kokosraspeln dazu und röste alles an, bis die Kokosflocken leicht gebräunt sind.
4. Erhitze 3 EL (30ml) Öl oder Ghee in einem Topf oder einer großen Pfanne und brate darin die Zwiebeln goldbraun an
5. Gib den Ingwer, den Knoblauch und die Chili dazu und brate diese ebenfalls mit an, bis sie ihr rohes Aroma verlieren
6. Gib die Tomaten dazu und koche sie weich
7. Wenn die Tomaten weich sind, gib die angerösteten Samen und das Kurkumapulver dazu und koche alles ca. 5-10 Minuten ein
8. Püriere alles anschließend mit 350ml Wasser zu einer feinen Paste
7. Gieß die Auberginen ab und drücke sie leicht aus. Gib mit ca. 200ml Wasser zur Paste und lasse das Curry 30 Minuten köcheln. Gib ggf. Wasser im Laufe des Kochprozesses dazu, falls das Gravy zu dick wird
8. Mische 10 Minuten vor Garzeitende das Garam Masala dazu, hacke den Koriander fein, mische einen Teil davon unter und benutze den anderen Teil zum Garnieren

Nährwertangaben

Für Informationen zu Nährwerten und Kalorien dieses Rezeptes folge dem Link zum FDDB Extender-Rezept

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2 Antworten auf „Hyderabadi Baingan Masala.“

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