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Kadhi Pakora.

Ich kann mich noch genau an mein erstes Kadhi Pakora erinnern. Ich hatte vorher großen Hunger, sodass ich es besonders genossen habe. Ich war zu diesem Zeitpunkt in Amritsar an einem perfekten Urlaubstag. Wir hatten gerade einen Ausflug zu den schönsten Zielen der Stadt gemacht und freuten uns schon auf das Dinner. Tja, das alles fand leider nur in meinem Kopf statt, während ich physisch auf dem Sofa lag und eine Folge Verliebt in Berlin nach der anderen schaute.

Tatsächlich habe ich am letzten Wochenende zum ersten mal ein Kadhi Pakora gegessen, obwohl es ein sehr weit verbreitetes Gericht in Indien ist. Ich hatte einfach keine Gelegenheit, es dort mal zu bestellen, weil ich erstmal die anderen tausend Gerichte essen musste. Es steht daher schon seit längerem auf meiner Kochliste und das Warten hat sich gelohnt. Das säuerliche cremige Kadhi in Kombination mit würzig-knusprigen Pakora auf einer Portion Reis ist einfach ein großartiger Klassiker, der einen direkt in den Punjab verfrachten kann. Wer danach nicht zufrieden im Food Coma liegt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Kadhi Pakora

  • Portionen: 4 (8 im Thali)
  • Schwierigkeit: aufwändig
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Kadhi ist eine Suppe aus Kichererbsenmehl und Pakora ist frittiertes Gemüse (in diesem Fall Zwiebeln). Beide Gerichte erfreuen sich für sich bereits großer Beliebtheit, noch besser und begehrter ist aber eine Kombination aus beidem und daher auch auf der Speisekarte eines jeden Punjabi Restaurants.

Das Rezept ist veganisierbar, indem der Joghurt durch pflanzlichen Joghurt ersetzt wird und beim Kochen für die Säure etwas Amchur Pulver (Mangopulver) hinzugefügt wird (nach Geschmack).

Zutaten

  • 375g vollfetter Joghurt (mind. 3,8%)
  • 270g Kichererbsenmehl (120g für das Kadhi, 150g für die Pakora
  • 3 mittlere Zwiebeln (1 für das Kadhi, 2 für die Pakora)
  • 2 qcm Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 0,5-1 TL Chilipulver (einen Teil für das Kadhi, den anderen Teil für die Pakora)
  • 1 TL Kurkumapulver (jeweils 1/2 TL für Kadhi und Pakora)
  • Garam Masala (jeweils 1/2 TL für Kadhi und Pakora)
  • Asafoetida (Hing)
  • Salz
  • 300ml Senf- oder Sonnenblumenöl (davon 2 EL für das Kadhi)
  • 10 Bockshornkleesamen
  • 2 grüne Chilis
  • Chiliflocken
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 10 Curryblätter
  • Ajwain (optional)

Anweisungen


1. Wenn du stichfesten Joghurt verwendest, muss dieser zunächst glatt gerührt werden.
2. Mische 120g von dem Kichererbsenmehl, etwas Chilipulver (je nach gewünschter Schärfe bis zu 1/2 TL). 1/2 TL Kurkuma und 1/2 TL Garam Masala zum Joghurt.
3. Gieße 650-700ml Wasser dazu und vermische alles zu einer Suppe, stelle sie beiseite.
4. Vermische die restlichen 150g Kichererbsenmehl mit etwas Chilipulver (je nach gewünschter Schärfe bis zu 1/2 TL), 1/2 TL Garam Masala, Salz und ggf. 1/2 TL Ajwain in einer Schüssel.
4. Schneide zwei größere Exemplare der Zwiebeln in dünne Streife, vermenge sie mit der Kichererbsenmehl-Mischung und lass sie 30 Minuten ruhen, sodass die Feuchtigkeit aus den Zwiebeln entweicht und sich mit der Mehlmischung verbindet.
5. Gebe 100ml Wasser dazu und vermische die den Teig mit den Zwiebeln.
6. Erhitze das Öl (bis auf 2 EL) auf etwa 170°C, forme Pakoras mit Löffeln und lasse sie in das Öl gleiten (nicht zu viele aufeinmal, damit sie nicht aneinander kleben). Ab und an wenden.
7. Wenn die Pakoras goldbraun sind, kannst du sie raus nehmen und auf einem Stück Küchenpapier abtropfen lassen.
8. Schneide die dritte Zwiebel in Würfel und hacke Ingwer und Knoblauch in feine Stücke.
9. Erhitze in einem breiten Topf o2 EL Öl auf mittlerer Hitze.
10. Gebe den Kreuzkümmel, die Bockshornkleesamen und 2 Messerspitzen Asafoetida dazu und röste alles im Öl an, bis die Samen anfangen zu knistern.
11. Gib die Zwiebelwürfel dazu und brate sie an, bis sie durchsichtig sind.
12. Gib den Ingwer, den Knoblauch, die Curryblätter und ein paar Chiliflocken dazu brate alles für wenige Minuten gar.
13. Gieße nun vorsichtig die Kadhi-Mischung in den Topf und bringe sie unter wiederholtem Rühren zum Kochen.
14. Reduziere die Hitze und lass das Kadhi etwa 10 Minuten köcheln.
15. Gebe nun die frittierten Pakora in das Kadhi, rühre sie unter und lass sie für etwa 5-10 Minuten einweichen.
16. Vor dem Servieren kannst du noch eine Prise Garam Masala auf das Gericht streuen.

Nährwertangaben

Für Informationen zu Nährwerten und Kalorien dieses Rezeptes folge dem Link zum FDDB Extender-Rezept

Was passt zum Kadhi Pakora?

Wie die Fotos bereits verraten, passt Reis hervorragend zum Kadhi Pakora. Brot (z.B. ein selbst gemachtes Naan) schmeckt auch super dazu, allerdings ist das aufgrund der Konsistenz des Kadhis eher etwas für fortgeschrittene „Hand-Esser“. Du kannst auch ein paar der frittierten Pakoras vor dem Einweichen zur Seite stellen und sie als Beilage separat mit einem Chutney Joghurt servieren.

  • Basismischung für Kadhi
  • Würzen
  • Zwiebel in Kichererbsenmehl
  • Zwiebel-Pakora ziehen lassen
  • Zwiebel-Pakora werden frittiert
  • Zwiebel-Pakora
  • Zwiebeln, Gewürze, Knoblauch, Ingwer und Chili anbraten
  • Kadhi eingießen
  • Kadhi aufkochen
Kadhi Pakora Pinterest Image

2 Antworten auf „Kadhi Pakora.“

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