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Chutneys und Dips

Südindisches Kokosnuss-Chutney.

Wer schonmal Südindien besucht hat, der sollte es kennen, das schneeweiße Kokosnuss-Chutney mit den schwarzen Pünktchen. Dort wird es üblicherweise mit Dosa, Idli oder Vada (alles Produkte unterschiedlicher Zubereitungsart aus einem Teig aus fermentiertem Reis- und Erbsenbrei), oft zusammen mit Sambhar (ein Gemüseeintopf mit Erbsen) zum Frühstück serviert, aber manchmal auch zum Tee mit herzhaften Keksen. Auch im restlichen Land ist die südindische Küche sehr beliebt, deswegen, finde ich, sollte jeder Indienreisende es mal probiert haben. Ich muss zugeben, ich fühle mich nicht ganz wohl damit, mitten im Winter in der tropischen Obstabteilung eine importierte Kokosnuss zu kaufen (wobei ich nicht weiß, wann die Kokosnuss im Anbaugebiet Saison hat…). Aber ich wollte es zu 100% authentisch und mit frischer Kokosnuss schmeckt es einfach frischer.

Kokosnuss-Chutney

  • Portionen: 6 Portionen
  • Schwierigkeit: einfach
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Das typische südindische Frühstück ist Dosa (ein dünner Pfannkuchen aus fermentiertem Reis-Hülsenfrüchte-Teig) oder Idli (Gedämpfter Kuchen aus demselben Teig) mit Sambhar (eine Art Eintopf aus Gemüse und Hülsenfrüchten) und Chutney. Dieses Rezept ist DAS klassische Chutney, das man in Indien zu diesem Frühstück serviert bekommt. Es schmeckt frisch und cremig und ist südindisch, also mit Curryblättern und frittierten Uradbohnen gewürzt.
Für das Rezept wird eine Kokosnuss frisch geschält und gehobelt. Wer keine frische Kokosnuss bekommt, kann 200g Kokosraspeln stattdessen nehmen und vorher eine halbe Stunde in heißem Wasser einweichen.

Zutaten

  • 1 Kokosnuss (ca. 220g, alternativ 200g getrocknete Kokosnuss)
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 grüne Chili
  • 2 daumengroße Stücke Tamarindenfleisch (alternativ 1-2EL Zitronensaft)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2EL Öl
  • 2EL Urad Dal (halbierte Uradbohnen)
  • rote Chiliflocken oder 1 getrocknete rote Chili
  • 2TL schwarze Senfsamen
  • 1-2TL Curryblätter

Anweisungen


1. Befreie das Kokosnussfleisch von der harten Schalte und reibe es grob (weiche alternativ die getrocknete Kokosnuss in heißem Wasser eine halbe Stunde ein und presse das Wasser anschließend aus)
2. Weiche das Tamarindenfleisch in heißem Wasser ein, sodass ein Brei entsteht
3. Püriere die Kokosnuss, den Ingwer, die grüne Chili, die Tamarinde und den Knoblauch mit ca. 150ml Wasser (oder mehr, je nach gewünschter Konsistenz) zu einem ganz feinen Brei und schmecke diesen mit Salz ab
4. Bereite ein Tempering vor, indem du das Öl in einem kleinen Topf (ich habe einen Wasserbadtopf verwendet) auf mittlerer Hitze erhitzt und zunächst die Uradbohnen röstest, bis sie braun sind, danach die restlichen Zutaten dazu gibst und ca. 30-60 Sekunden mit anbrätst
5. Gieße das Tempering über das Kokosnuss-Chutney und verrühre alles kurz vor dem Servieren miteinander

Nährwertangaben

Für Informationen zu Nährwerten und Kalorien dieses Rezeptes folge dem Link zum FDDB Extender-Rezept

  • Tempering machen
  • Tempering zum Chutney geben
  • Chutney mit eingerührtem Tempering
pinterest kokoschutney

2 Antworten auf „Südindisches Kokosnuss-Chutney.“

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